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Glossar der Fachbegriffe.

Hier finden Sie Erklärungen der wichtigsten Fachbegriffe rund um das St.Galler Glasfasernetz.

 

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A

 

ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line ist die zurzeit häufigste Breitband-Anschlusstechnik. Sie funktioniert über die vorhandene Telefonleitung, ohne die Telefonie zu beeinträchtigen. Asymmetrisch heisst sie, weil die Empfangsdatenrate (Download) höher liegt als die Senderate (Upload).

 

B

 

BAKOM

Bundesamt für Kommunikation.

 

Breitband

Oberbegriff für schnelle Internetzugänge wie DSL oder Glasfaser.

 

C

 

ComCom

Eidgenössische Kommunikationskommission.

 

D

 

Dark Fibre

Eine Glasfaser, die unbeschaltet verkauft oder vermietet wird. Der Lichtwellenleiter ist dabei zwischen zwei Standorten durchgespleisst. Für die Übertragung und die Übertragungsgeräte ist der Käufer oder Mieter verantwortlich. Er bestimmt auch die Verwendung.

 

Datenkapazität

Menge von Daten, die gespeichert oder (umgangssprachlich) übertragen werden kann.

 

Datenübertragungsrate

Auch Datentransferrate, Datenrate, Verbindungsgeschwindigkeit, Übertragungsgeschwindigkeit und – nicht ganz zutreffend – Kapazität oder Bandbreite genannt. Die digitale Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über einen Kanal übertragen wird.

 

Dienstanbieter

Auch Service Provider genannt. Anbieter von Telekommunikations-, Multimedia- und Internetdienstleistungen. Diese werden einzeln oder gebündelt angeboten – meist in Form eines Abonnements.

 

Download

Übertragung von Daten von einem Computer in einem Netzwerk oder im Internet zum eigenen Computer.

 

E

 

E-Learning

Alle Formen des Lernens, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien sowie zur Unterstützung der Kommunikation zum Einsatz kommen.

 

Endkunden-Anschlussgerät (CPE)

Customer Premises Equipment (CPE) bezeichnet ein Teilnehmer-Endgerät in einem Netzwerk. Hier kommen die Lichtimpulse aus dem Glasfasernetz an und werden in elektrische Impulse umgesetzt.

 

Ethernet RJ45-Schnittstelle

RJ-Steckverbindungen sind genormte Steckverbindungen für Telekommunikationsverkabelungen. Die Standards beschreiben die Bauformen von Steckern und Buchsen sowie deren Kontaktbelegungen und werden mit den Buchstaben RJ in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet, wobei die Buchstaben RJ für Registered Jack (genormte Buchse) stehen.

 

E-Working

Alle Formen der Arbeit, bei denen elektronische oder digitale Medien in der Kommunikation zum Einsatz kommen.

 

F

 

Feinverteilung

Auch In-Flat-Erschliessung genannt. Die Erschliessung von weiteren Räumlichkeiten innerhalb einer Wohnung oder eines Geschäftsobjekts ab dem Endkunden-Anschlussgerät (CPE). Kann mittels Kabeln oder drahtlos erfolgen.

 

Fibre To The Home (FTTH)

Das Verlegen von Lichtwellenleitern direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Dort wird das Lichtsignal im Anschlussgerät (CPE) in elektrische Signale umgewandelt und über gängige Verkabelungen oder drahtlos weiterverteilt.

 

G

 

Glasfaser

Lange, dünne Faser aus Glas. Zur Herstellung von Glasfasern wird geschmolzenes Glas zu dünnen Fäden gezogen. Glasfasern werden in Glasfaserkabeln zur Datenübertragung eingesetzt.

 

Glasfaserkabel

Auch Lichtwellenleiter (LWL) oder Lichtleitkabel (LLK) genannt. Mit Steckverbindungen versehene Leitungen zur Übertragung von Licht. Glasfaserkabel bilden biegsame Verbindungen zur Übertragung optischer Signale.

 

Glasfasersteckdose

Endpunkt des Glasfaserkabels in einer Wohnung oder in einem Geschäftsobjekt. Hier wird das Anschlussgerät (CPE) angeschlossen.

 

H

 

Hausanschlusskasten (HAK)

Ein von den Sankt Galler Stadtwerken installierter Kasten, mit dem ein Haus an das St.Galler Glasfasernetz angeschlossen ist und der sich in grösseren Gebäuden im Hausanschlussraum befindet. Er ist die Übergabestelle vom Netz zum Anschlussgerät (CPE).

 

HDTV

High Definition Television (Hochauflösendes Fernsehen) ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen durch eine wesentlich höhere Bildauflösung auszeichnen.

 

I

 

In-Flat-Erschliessung

Auch Feinverteilung genannt. Die Erschliessung von weiteren Räumlichkeiten innerhalb einer Wohnung oder eines Geschäftsobjekts ab dem Endkunden-Anschlussgerät (CPE). Kann mittels Kabeln oder drahtlos erfolgen.

 

L

 

Leitungsanschlussvertrag

Vertrag, den eine Hauseigentümerin oder ein Hauseigentümer mit den Sankt Galler Stadtwerken eingeht. Basierend auf diesem Vertrag wird eine Liegenschaft kostenlos an das St.Galler Glasfasernetz angeschlossen.

 

LWL

Lichtwellenleiter. Aus Lichtleitern bestehende, mit Steckverbindungen versehene Leitungen zur Übertragung von Licht. Lichtleitkabel bilden mehr oder weniger stark biegsame Verbindungen zur Übertragung optischer Signale.

 

M

 

Mehrfasermodell

Erschliessung eines Objekts mit mehr als einer Glasfaser. Beim St.Galler Glasfasernetz wird jedes Objekt mit vier Fasern erschlossen, das entspricht dem Schweizer Standard.

 

O

 

Offenes Netz

Netz, das jedem Dienstanbieter diskriminierungsfrei zur Verfügung steht. Auch Access-Modell genannt.

 

S

 

Surround-Sound

Mehrkanaliger Raumklang im Gegensatz zu Stereo mit nur zwei Kanälen. Der Ton wird über mehrere Kanäle übertragen und mittels eines geeigneten Verstärkers sowie durch mehrere Lautsprecher wiedergegeben.

 

Symmetrische Bandbreiten

Auch SDSL genannt. Gleiche Datenübertragungs-Geschwindigkeit bei Downloads und Uploads – im Gegensatz zu ADSL.

 

U

 

Upload

Der Datenfluss vom eigenen Rechner in ein Netzwerk.

 

V

 

Video-on-Demand (VoD)

Die Möglichkeit, digitales Videomaterial auf Anfrage von einem Internetdienst herunterzuladen oder über einen Video-Stream in Echtzeit direkt anzusehen. Für den Empfang in Echtzeit ist ein schneller Breitbandnetz-Zugang erforderlich.

 

Voice over IP (VoIP)

Auch IP-Telefonie (für Internet-Protokoll-Telefonie) genannt. Das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internetstandards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d.h. Sprache und Steuerinformationen, über ein auch für Daten nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Geräte und über spezielle Adapter angeschlossene klassische Telefone die Verbindung herstellen.

 

W

 

Wi-Fi

Die Wi-Fi Alliance ist eine über 300 Unternehmen umfassende Organisation, die Produkte verschiedener Hersteller auf der Basis des IEEE-802.11-Standards zertifiziert und so den Betrieb von verschiedenen Geräten in einem drahtlosen Netzwerk garantiert.

 

Wireless LAN

Auch W-LAN oder WLAN genannt. Wireless Local Area Network (Drahtloses lokales Netzwerk) bezeichnet ein lokales Funknetz zur Datenübertragung.

 

Z

 

Zeitversetztes Fernsehen

Auch Time-Shift oder Time-Slip genannt. Eine Funktion in digitalen Videorekordern, bei der eine Sendung gleichzeitig aufgenommen und wiedergegeben werden kann. Während des Ansehens einer Fernsehsendung kann eine Pausentaste gedrückt werden, wodurch der Film stoppt, jedoch im Hintergrund weiter aufgezeichnet wird.

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